Reichtum besteuern!
Kommunen in Not: Genug gekürzt!
Spart Euch doch gleich das Volk

Neues aus dem Kreisverband

30. August 2017 Paul Grimm

Gründung der Linksjugend [ʼsolid] RD/Eck – Die Generation Z erhebt sich

Verroht und ignorant sind wir … Nur für Tinderdates, Katzenvideos und drogengeschwängerte Partynächte zu begeistern, und alles andere wird höchstens mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Dies oder ähnliches wird der Generation Z nachgesagt von jenen älteren Kalibern, die sich einbilden, eben Menschen meines Alters genau zu kennen. Und vielleicht ist es ja auch so … Vielleicht aber auch nicht. hierbei zunächst im eigenen Kreis anfangen« – hierbei sind sich alle Mitglieder der Gruppe einig. Doch nicht nur in Rendsburg und Eckernförde bekommt die Linksjugend Zuwachs. In ganz Schleswig-Holstein schießen Basisgruppen aus dem Boden, was im lange Zeit politisch eher brach gelegenen Schleswig-Holstein ein wirklicher Grund zur Freude ist. Der Landesverband Linksjugend [solid] SH ist mittlerweile sogar der am zweitschnellsten wachsende der Bundesrepublik. »Gerade in Zeiten des drohenden Rechtsrucks in Europa ist es wichtig, sich da als junge Generation entgegen zu stellen und friedlich zu zeigen, was man will und was nicht.« Ist die aktuelle Generation nun politisch desinteressiert und nur an Konsum und Unterhaltung interessiert? Keinesfalls! Durch soziale Netzwerke und Smartphones verbreiten sich neue Nachrichten binnen Sekunden über den Globus. Eine Generation, die in einer so unfassbar globalisierten Welt aufwächst, hat auch ein ganz anderes Verständnis für die Probleme unserer Zeit! Abschottung und Nationalismus heißen die wenigsten jungen Menschen gut. Viele begreifen sich als Weltbürger und haben Freunde mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen. Damit dies auch so bleiben kann, versucht die Linksjugend [ʼsolid] überall wo es möglich ist junge Menschen, die sich politisch engagieren wollen, zu organisieren und zu unterstützen! Bleibt zu hoffen, dass dies auch weiterhin gelingt, denn in Zeiten von Kim Jong Un, Trump und LePen ist nichts unsicherer als der nächste Tag und ein »weiter so« ist hier mit Sicherheit nicht die richtige Lösung …  Mehr...

 
30. August 2017 Linksrum

Interview mit Stefan Karstens

Stefan Karstens ist Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde. Heute spricht er mit Linksrum über die Bundestagswahl und Auswirkungen der Bundespolitik auf den Kreis Linksrum: Was ist Deiner Meinung nach das große Themen dieser Bundestagswahl?Stefan Karstens: Auf vielen Wahlplakaten lesen wir ja gerade häufig »Deutschland geht es gut.« und ähnliche Glückskeks-Sprüche. Ich frage mich dann immer: Wer soll das eigentlich sein, dem es da so gut geht? Wachstumsprognosen und andere wirtschaftliche Kennzahlen füllen niemandem zum Monatsende den Kühlschrank oder begleichen die Miete. Wir haben eine Situation, in der z. B. Altersarmut aufgrund der Angriffe auf die gesetzliche Rentenversicherung immer mehr zunimmt und immer mehr Menschen, obwohl sie Arbeit haben, nur geringe Einkommen beziehen. Abstrakte Zahlen sagen gar nichts darüber aus, ob es einem Land gut geht. Es braucht eine Politik, welche das konkrete Wohlergehen aller Menschen in diesem Land in das Zentrum ihrer Bemühungen stellt. Eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, die wirklich für alle da ist. Dafür steht nur DIE LINKE.Linksrum: Die Welt scheint aus den Fugen, fast täglich gibt es in den Nachrichten Schreckensmeldungen. Was kann da getan werden?Stefan Karstens: Nicht erst seit Trump und Brexit erleben wir, wie sich viele Menschen vermeintlich einfachen Lösungen zuwenden und Sicherheit durch Abgrenzung suchen. Dieses mache ich zuallererst auch nicht den Leuten zum Vorwurf, die dann solche Rattenfänger wählen. Vielmehr zeigt sich hier das deutliche Versagen einer Politik, die häufig genug nur die Belange von Konzernen und Wirtschaftsverbänden vertritt, die Interessen der großen Mehrheit der Leute aber nicht mehr berücksichtigt. Allerdings werden die Antworten der Ewiggestrigen die Probleme der Zukunft nicht lösen – nicht einmal ansatzweise. Um Frieden auf der Welt zu befördern brauchen wir endlich eine Außenpolitik, die nicht ständig genau das Gegenteil bewirkt: nämlich Kriege zu fördern. E Mehr...

 
29. August 2017 Samuel Rothberger

DIE LINKE in Rendsburg: »Die Mieterhöhungen der BGP sind eine Frechheit«

Hochhaus

Im Frühsommer flattert vielen Mietern von Wohnungen der BGP eine Mieterhöhung von bis zu 15 Prozent ins Haus. Die BGP besitzt in Rendsburg 685 Wohnungen. Viele davon stammen aus dem ehemaligen Bestand der 2004 privatisierten Rendsburger Wohnungsgesellschaft und befinden sich mittlerweile in einem desolaten Zustand. So sind viele Balkone sanierungsbedürftig, Grünalagen werden nicht gepflegt und zahlreiche Badezimmer sind schimmelig. In einer Wohnung in der Oeverseestraße bestand durch eine defekte Gastherme sogar Lebensgefahr wegen möglichen Gasaustritts. Angesichts des Zustandes der Wohnungen hält DIE LINKE in Rendsburg die Mieterhöhungen für ungerechtfertigt. Außerdem zeigt sich nun, dass der Verkauf der Wohnungen ein schwerer Fehler war.Besonders hart trifft es Harz-IV-Betroffene und Grundsicherungsempfänger, da die höhere Miete oft nicht  vom Amt  vollständig übernommen wird. Problematisch ist auch, dass in Rendsburg kein Mietspiegel existiert. Das macht es den Betroffenen schwer, sich juristisch gegen diese Mieterhöhungen zu wehren. Ob es sinnvoll ist, sich gegen die Mieterhöhungen zu wehren, kann nur im Einzelfall entschieden werden. DIE LINKE rät allen Betroffenen, sich ggf. durch einen Rechtsanwalt oder den Mieterverein beraten zu lassen. DIE LINKE fordert:Das Jobcenter und die Stadt müssen die Mieterhöhungen von Betroffenen voll übernehmen. Außerdem müssen die Mieter von der Stadt Rendsburg unterstützt werden, wenn diese sich gegen die Mieterhöhungen wehren.  Darüber hinaus muss die Möglichkeit des Rückkaufes der Wohnungen und die Neugründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft auf die Tagesordnung gesetzt werden. Mehr...

 

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