26. April 2016 Samuel Rothberger

Neue Heimat in Rendsburg erhalten

Die Neue Heimat in Rendsburg

Die Neue Heimat in Rendsburg

Derzeit wird über die Zukunft der Wohnanlage „Neue Heimat“ in Rendsburg diskutiert. Im Jahr 2015 hat die sich im Besitz der Stadt Rendsburg befindliche Einrichtung im dritten Jahr in Folge rote Zahlen geschrieben. Mehrere Zimmer stehen leer. Eine Modernisierung ist dringend erforderlich.

Wie bereits am Ende des Jahres 2015 bekannt wurde, hat die „Neue Heimat“ einen Verlust von 720 000 Euro eingefahren. Die Rücklagen sind auf ca. 23 000 Euro abgeschmolzen. Eine Ursache für diese Misere ist der hohe Leerstand. Der Investitionsbedarf wird auf ca. 9 Millionen Euro geschätzt. DIE LINKE fordert den Erhalt der Einrichtung. Bei der Renovierung wäre zu beachten, dass die Zimmer dann barrierefrei und mit eigenem Bad ausgestattet sind.

Keine Privatisierung

Eine mögliche Privatisierung der „Neuen Heimat“ lehnt DIE LINKE ab. Die Bereitstellung von bezahlbaren, menschenwürdigen Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für ältere Menschen in ihrem bisherigen sozialen Umfeld ist eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. 

„Das muss drin sein“:

Erhalt der „Neuen Heimat“ in Rendsburg Menschenwürdiges Wohnen im Alter Gute Löhne für gute Arbeit in der Pflege