24. Oktober 2017 Samuel Rothberger

Erfolgreicher Infostand zum Erhalt der „Neuen Heimat“ in Rendsburg

Am Freitag, den 20.10.2017 veranstaltete DIE LINKE gemeinsam mit Menschen aus der Belegschaft der „Neuen Heimat“ und der Linksjugend ['Solid'] auf dem Rendsburger Schiffbrückenplatz einen Infostand, um dort über die Folgen der geplanten Teilprivatisierung zu informieren und um Unterschriften für das Bürgerbegehren zu sammeln.

 

Die „Neue Heimat“ ist ein unter der Trägerschaft der Stadt Rendsburg geführter Eigenbetrieb mit insgesamt 95 Pflegeplätzen und fünf Plätzen für Kurzzeitpflege und macht in Folge unterlassener Investitionen derzeit Verluste. Um die Teilprivatisierung zu verhindern, versucht derzeit die Belegschaft der „Neuen Heimat“ ein Bürgerbegehren mit dem Ziel der Einleitung eines Bürgerentscheides zu initiieren. DIE LINKE in Rendsburg und im Kreis lehnt diese Teilprivatisierung ebenfalls ab und unterstützt das Bürgerbegehren. Durch die Teilprivatisierung droht der Wegfall von bis zur Hälfte der 100 Arbeitsplätze in dieser Seniorenwohnanlage.

 

Der Infostand war ein voller Erfolg. Insbesondere das von Mitarbeitern der „Neuen Heimat“ aufgestellte Pflegebett erregte die Aufmerksamkeit der Passanten. Trotz des für Ende Oktober nicht untypischen regnerischen Wetters konnten viele Unterschriften gesammelt werden. Es kam zu vielen interessanten Gesprächen mit Passanten. Der Rückhalt für einen Verbleib der „Neuen Heimat“ in ausschließlicher Trägerschaft der Stadt war deutlich erkennbar.

Am 24.10.2017 waren ausreichend Unterschiften zusammen gekommen und das Bürgerbegehren führt nun zum Bürgerentscheid.