Die Tageszeitung junge Welt versteht sich als konsequent unabhängiges, kritisches Organ einer linken Gegenöffentlichkeit. Herausgegeben wird das Blatt von einer Genossenschaft, getragen von den Leserinnen und Lesern sowie den Mitarbeitern.
In dieser Zeitung gibt es jeden Tag Artikel und Reportagen über Themen, welche andere gerne Verschweigen. Auf jeden Fall einen Blick wert!
Die Tageszeitung Neue Deutschland steht politisch der Partei DIE LINKE nahe. Im Selbstverständnis der Zeitung besteht ihre Aufgabe darin, das Geschehen aus einem demokratisch-sozialistischen Blickwinkel zu betrachten – ohne sich aber als Organ der LINKEN oder einer anderen Partei zu verstehen.
Die Neue Rheinische Zeitung war eine von Karl Marx in den Jahren 1848 und 1849 in Köln herausgegebene Tageszeitung, die sich auch unter kommunistisch-sozialistischen Aspekten mit den revolutionären gesellschaftspolitischen Ereignissen der Zeit beschäftigte.
Seit August 2005 haucht eine Gruppe von Kölner Journalisten, politisch Aktiven und Internetfachleuten dem Projekt „Neue Rheinische Zeitung“ wieder Leben ein. Das Portal setzt auf alte Traditionen. Inhaltliche Ziele des Selbstdarstellungstextes: „Was wir wollen: Sachverhalte aus verschiedenen Richtungen beleuchten, um so Zusammenhänge aufzudecken und den Leser damit die Möglichkeit zu geben eigene Schlüsse zu ziehen. Inhaltlich orientieren wir uns an der traditionsreichen Neuen Rheinischen Zeitung, die sich der Aufklärung verpflichtet hatte.“
Indymedia ist ein globales Netzwerk von unabhängigen Medienaktivisten und Journalisten, welches sich zugleich als Teil der sozialen Bewegungen des Graswurzel-Journalismus sieht.
Das Netzwerk der verschiedenen Gruppen hat sich der unabhängigen, unzensierten, unkommerziellen Berichterstattung verschrieben und versteht sich als Teil des globalen antikapitalistischen Widerstands. Den Grundstein für dieses Netzwerk legten Hacker und Journalisten Ende November 1999 durch die Berichterstattung über die Proteste anlässlich der WTO-Ministerkonferenz in Seattle. Zunächst als temporäre Medienplattform gedacht, wuchs Indymedia innerhalb weniger Jahre zu einem weltumspannenden Netzwerk mit mehr als 150 lokalen Ablegern auf allen Kontinenten. Dabei sieht sich Indymedia als Plattform, die bereits bestehende alternative Medienprojekte vernetzen will.
Das Internetportal amerika21.de bietet Nachrichten aus Lateinamerika, die ansonsten nicht in der Zeitung stehen. Ein Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf den Ländern Südamerikas, die gegenwärtig einen Entwicklungsweg abseits des neoliberalen Kapitalismus beschreiten.
Die Wikipedia wird jede Nutzerin und jeder Nutzer des Internet kennen. Ein gemeinschaftliches nichtkommerzielles Projekt, in welchem jedermann sein Wissen zum Nutzen von jedermann einbringen kann.
Die Webseite scharf-links.de versteht sich als emanzipatorische, gegeninformative und undogmatische Onlinezeitung und Berichtet schwerpunktmäßig über Debatten und Aktionen innerhalb der linke Bewegung. Eine Fülle von Themen und eine große Aktualität zeichnen dieses Projekt aus.
Auch kritische (bzw. selbstkritische) Positionen gegenüber der politischen Arbeit der Partei DIE LINKE sind hier durchaus zu finden – und das ist auch gut so.
BILDblog ist eine seit 2004 von mehreren Medienjournalisten betriebene Internetseite, welche die Arbeit der Axel-Springer-Publikationen „Bild“, deren Ableger „Bild am Sonntag“ und deren Online-Auftritt „Bild.de“ kritisch begleitete.
Bildblog weist häufig Fehler in der Berichterstattung, ungenügend recherchierte Artikel und Schleichwerbung nach und macht auch auf Verstöße gegen den Pressekodex aufmerksam.
Das Online-Magazin Telepolis beschäftigt sich mit netzpolitischen Fragen, Datenschutz, wissenschaftlichen Themen, Kulturkritik, Politik und Medien.
Telepolis bietet zu allen Artikeln Leserforen, in denen häufig kontroverse Diskussionen stattfinden.
Die Webseite Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft ist ein Projekt der theoretischen Diskussion, welches eine Kapitalismuskritik für das 21. Jahrhundert debattieren möchte.
Der Volkswirtschafter, Unternehmensberater und Publizist Albrecht Müller, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der SPD betreibt die NachDenkSeiten.
In Form eines Blogs setzt sich die Website kritisch mit den laut Aussage von Albrecht Müller erfolglosen sozialstaatlichen Reformen in Deutschland, der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik und der Meinungsbildung in der Presse auseinander. Als Gegenöffentlichkeit regt es politische Diskussionen an, insbesondere innerhalb der SPD.
Wolfgang Hübner (wh) und Tom Strohschneider (tos) sind Autoren des Buches “Lafontaines Linke”. Hübner, Jahrgang 1959, ist seit 1985 Redakteur bei der Tageszeitung Neues Deutschland. Strohschneider, Jahrgang 1974, ist Redakteur bei der Wochenzeitung Der Freitag. Als ständiger Autor im Blog ist zudem Vincent Körner (vk) dabei. Lorenz Matzat hat das Layout gestaltet, es basiert auf einem Woo-Theme.