Dem Trend zur Stellenstreichung und der Versagung öffentlicher Mittel für den Bereich der außerschulischen Kinder- und Jugendhilfe werden wir entschieden entgegentreten. Folge einer solchen verfehlten Politik ist die beispiellose Zunahme von Perspektivlosigkeit unter jungen Menschen, mit all ihren negativen Begleiterscheinungen wie Rauschmittelkonsum und Kriminalität. DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, in diesen Bereichen – wie auch in der sozialpädagogischen Stadteilarbeit und in der Familien- und Behindertenhilfe – neue tariflich bezahlte Stellen zu schaffen. Der Bestand bestehender Einrichtungen ist langfristig zu sichern, perspektivisch auf den weiteren bedarfsgerechten Ausbau hinzuwirken. Der fortschreitenden Privatisierung und „Auslagerung“ im sozialpädagogischen Bereich werden wir uns entgegenstellen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit Familien und Behinderten ist keine wirtschaftliche Tätigkeit, sonder eine öffentliche Aufgabe! Wir werden durch parlamentarisches Handeln im Kreistag sicherstellen, dass die Kreisverwaltung und insbesondere das Kreisjugendamt sich der Verantwortung für diesen Bereich nicht weiter entziehen kann.