Durch die „Agenda 2010“ und die darauf basierenden „Reformen“ wurden seit 2003 durch die neoliberalen Parteien SPD, GRÜNE, CDU/CSU und FDP massive Verschlechterungen der sozialen Situation von Millionen von Menschen bewirkt, wodurch angeblich unser Sozialstaat in einer globalisierten Welt gerettet werden soll. Das Gegenteil ist eingetreten: Nach der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und deren Ersatz durch Hartz IV (Armut per Gesetz), nach der „Rentenreform“ (Rente mit 67 und reale Rentenkürzung), nach „Pflegereform“ und „Gesundheitsreform“ (Praxisgebühr, Zuzahlungen, usw.), nach den Privatisierungen von Energiewirtschaft, kommunalen Wohnungsgesellschaften,Krankenhäusern, Post und Bahn ist von unserem Sozialstaat nicht mehr viel übrig geblieben. Die gegenwärtige Politik richtet sich nicht mehr nach den Bedürfnissen der Menschen, sondern liefert Staat und Gesellschaft der Profitgier eines globalisierten Finanzkapitals und den Großkonzernen mit ihren raffgierigen Managern aus. Durch die „Inwertsetzung“ öffentlichen Eigentums, öffentlicher Räume, soll die gesamte Gesellschaft der Profitlogik unterworfen werden. Mensch und Umwelt werden zu Waren degradiert, die sich auf Märkten „behaupten“ müssen. Die Auswirkungen dieser verfehlten Politik sind auch in unserem Kreis, in unseren Städten und Gemeinden zu beobachten:
Wir werden mit offenen Listen, auch mit sozial und politisch engagierten Menschen, die (noch) nicht unserer Partei angehören, für den Kreistag und in Städten und Gemeinden kandidieren. Wir wollen in vielfältigen außerparlamentarischen Aktionen und Veranstaltungen für politische Bewegung sorgen um erfahrbare Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen!