Wir wollen für eine Wirtschaftspolitik streiten, welche sich an den Bedürfnissen der
Menschen in unserem Kreis orientiert. Eine an den Interessen von Konzernen und
anonymen Kapital ausgerichtet „Standortpolitik“ hat in der Vergangenheit keine neue, dauerhafte und sichere Beschäftigung geschaffen und sich somit ihrer Begründung entzogen. Im Vordergrund muss dagegen die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und Wertschöpfungsketten stehen. In den Bereichen Umwelttechnik, dezentrale Energieversorgung und sanftem Tourismus sehen wir bisher ungenutzte Potentiale, die es zu aktivieren gilt. Alternativen Unternehmensformen wie Genossenschaften und Mitarbeitergesellschaften stehen wir offen gegenüber und werden diese aktiv fördern.
Wer sich im Kreis Rendsburg-Eckernförde durch den Schritt in die Selbstständigkeit eine Existenz aufbauen möchte, muss Unterstützung erfahren. Örtliche Unternehmen müssen durch entschlossenes politisches Handeln gegen den arbeitsplatzvernichtenden Konkurrenzdruck der Großkonzerne geschützt werden.