Die bestehenden Herrschaftsstrukturen zwischen Frauen und Männern sind nach wie vor ein entscheidendes Hindernis für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Von einer tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter sind wir immer noch weit entfernt. Die wesentlichen Forderungen der Frauenbewegung, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, eine eigenständige Existenzsicherung, die Teilhabe an allen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ein Leben in Sicherheit und ohne Gewalt sowie das Recht auf Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen, sind noch immer nicht erfüllt.
DIE LINKE steht für eine geschlechtergerechte Gesellschaft und die konsequente Umsetzung feministischer Ansprüche und deren Weiterentwicklung.
Wir wollen auch mit Blick auf unsere skandinavischen Nachbarn die Lebensbedingungen hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit grundsätzlich verändern.
Für DIE LINKE ist Frauenpolitik keine Nischenpolitik von und für Frauen, sondern eine Querschnittsaufgabe, die sich auf alle Politikfelder erstreckt. Von daher sind die frauenspezifischen Aspekte jeweils in den entsprechenden Programmteilen ausgeführt und werden hier nur kurz zusammengefasst.
DIE LINKE fordert:
Wir fordern, alle haushaltsrelevanten Entscheidungen auf ihre Auswirkungen in Hinblick auf Frauen zu überprüfen (Gender Budgeting).
Überall wird die körperliche und seelische Unversehrtheit von Frauen und Mädchen, quer über alle sozialen Klassen sowie kulturellen und religiösen Grenzen hinweg, verletzt – auch in Schleswig-Holstein. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist keine Privatsache, sondern Ergebnis der gesellschaftlichen Macht – und Ressourcenverteilung zu Lasten der Frauen.
DIE LINKE in Schleswig-Holstein steht für eine Politik, die Gewalt gegen Frauen bekämpft und die Unterstützung der Betroffenen garantiert.
DIE LINKE fordert: